Zusammenfassung der CO₂-Bilanz der Sfpi Group 2025

Einleitung

Die 1985 gegründete SFPI Group ist eine europäische Industriegruppe, die auf die Konzeption und Entwicklung technischer und technologischer Lösungen spezialisiert ist, welche die Sicherheit von Gebäuden, Wohn- und Arbeitsräumen sowie industriellen Prozessen gewährleisten. Mit ihren vier Kompetenzbereichen - Sfpi Access, Sfpi Home, Sfpi Air und Sfpi Heat – arbeitet die Gruppe täglich daran, eine sicherere, gesündere und widerstandsfähigere Welt zu schaffen.

Temperaturentwicklung nach den Szenarien des IPCC

Prognostizierte Veränderungen der globalen Durchschnittstemperatur gegenüber dem Zeitraum 1850-1900

Quelle : IPCC, Working Group I, 2021

Angesichts der zunehmenden klimatischen Herausforderungen stellt die SFPI Group unternehmerische Verantwortung und Umweltleistung in den Mittelpunkt ihrer Entwicklungsstrategie. Mit ihrem Transformations­plan verpflichtet sich die Gruppe, den ökologischen Fußabdruck ihrer Geschäftstätigkeit, ihrer Produkte und ihrer Wertschöpfungskette nachhaltig zu verringern. Dieses Engagement zeigt sich insbesondere in der jährlichen Ermittlung der CO₂-Bilanz mit dem Tool Toovalu, das es der Gruppe ermöglicht, ihre Treibhausgas­emissionen zu messen, zu steuern und zu reduzieren.

Ergebnisse

Die folgenden Ergebnisse zeigen die Treibhausgasemissionen der Sfpi Group im Jahr 2025.

Dies entspricht:

  • 34.737 Erdumrundungen mit dem Auto.
  • 1.029.257 Wohnungen, die jedes Jahr in Frankreich beheizt werden.
  • 135.000 Hin- und Rückflügen zwischen Paris und New York für eine Person.
Kennzahlen
277 900 445 73
TCO2eq TCO2eq/M€ Umsatz TCO2eq/FTE
Aufteilung der Emissionen nach Scope
2 % Scope 1 4 % Scope 2 54 % Scope 3 - vorgelagert 40 % Scope 3 - nachgelagert
  • 2 % Scope 1
  • 4 % Scope 2
  • 54 % Scope 3 - vorgelagert
  • 40 % Scope 3 - nachgelagert

Die Treibhausgasemissionen der SFPI Group entfallen im Jahr 2025 überwiegend auf Scope 3 (94 %), insbesondere auf vorgelagerte Emissionen (54 %). Dabei handelt es sich um Auswirkungen, die außerhalb der Standorte der Gruppe durch den Einkauf von Rohstoffen, Komponenten, Anlagen und Dienstleistungen sowie durch Transportaktivitäten entstehen.

Analyse

Betrieb und Bewirtschaftung der Standorte
41 % Gebäudeenergie 18 % Anlagen und Infrastruktur 16 % Direkte Energiequellen (Gas, Kraftstoffe und Kälteerzeugung) 15 % Geschäftsreisen 10 % Abfallaufkommen
  • 41 % Gebäudeenergie
  • 18 % Anlagen und Infrastruktur
  • 16 % Direkte Energiequellen (Gas, Kraftstoffe und Kälteerzeugung)
  • 15 % Geschäftsreisen
  • 10 % Abfallaufkommen

Diese Emissionen stammen hauptsächlich aus dem Verbrauch von Strom und Erdgas für die Beheizung von Gebäuden (55 GWh im Jahr 2025) sowie aus den im Jahresverlauf angeschafften Anlagen und Infrastrukturen. Sie umfassen außerdem den direkten Energieverbrauch industrieller Prozesse und Fahrzeuge (800.000 Liter Diesel und 5,68 GWh Prozessgas) sowie Geschäftsreisen und Abfälle.

Beschaffung, Transport und Mobilität
79 % Rohstoffeinkauf 9 % Einkauf von Dienstleistungen 8 % Vorgelagerter Gütertransport 4 % Arbeitswege
  • 79 % Rohstoffeinkauf
  • 9 % Einkauf von Dienstleistungen
  • 8 % Vorgelagerter Gütertransport
  • 4 % Arbeitswege

Diese Emissionen stehen überwiegend im Zusammenhang mit dem Einkauf von Rohstoffen, insbesondere von Metallen und Metallprodukten (12.000 Tonnen Metalle sowie Metallprodukte im Wert von 43 Mio. €), vor allem Stahl und Aluminium. Sie entstehen außerdem durch Dienstleistungen und allgemeine Betriebsausgaben, vorgelagerte Gütertransporte sowie die Arbeitswege unserer Mitarbeitenden.

Produktvermarktung und nachgelagerte Auswirkungen
80 % Nutzung 10 % Produktlebensende 10 % Distribution fertiger Produkte
  • 80 % Nutzung
  • 10 % Produktlebensende
  • 10 % Distribution fertiger Produkte

Die Nutzungsphase der Produkte bei den Kunden ist die wichtigste Quelle nachgelagerter Emissionen der Gruppe. Diese Emissionen hängen größtenteils mit dem Energieverbrauch von Autoklaven und Industrieventilatoren (1.500 GWh) zusammen. Sie umfassen außerdem die Auswirkungen der Distribution fertiger Produkte und ihrer Behandlung am Ende der Lebensdauer.

Maßnahmenplan

In ihrem strategischen Kompass hat die SFPI Group einen Fahrplan zur Dekarbonisierung festgelegt und sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 gegenüber 2023 um 35 % zu reduzieren.

Energieeffizienz Einkauf und Beschaffung Produkt und Ökodesign Geschäftsmodell und Kundenengagement
Energieverbrauch senken

Dämmung, LED-Beleuchtung und Energieaudits.

CO₂-Fußabdruck der Beschaffung verringern

Recycelte und CO₂-arme Materialien bevorzugen und Lieferanten bewerten.

Ökodesign fördern

Nachhaltige Produkte entwickeln und ihre Umweltauswirkungen messen.

Lebensdauer der Produkte verlängern

Wartung, Reparatur und Abwärtskompatibilität weiterentwickeln.

Energieversorgung dekarbonisieren

Wärmepumpen, erneuerbare Energien und Ökostrom.

Verantwortungsvolle Beschaffung fördern

Lokale Beschaffung ausbauen und die damit verbundenen Leistungen überwachen.

Umweltauswirkungen von Materialien und Verpackungen verringern

Den Kunststoffeinsatz begrenzen und recycelbare Verpackungen bevorzugen.

Nachhaltige Praktiken fördern

Mietmodelle und langfristige Lösungen fördern.

Energie zurückgewinnen

Prozessenergie zurückgewinnen und wiederverwenden.

Logistik und Verpackungen optimieren

Nachhaltigere Logistik umsetzen und Verpackungen reduzieren.

Prozesse digitalisieren

Papierbasierte Systeme durch digitale Lösungen ersetzen.

Kundenengagement stärken

Über Verpflichtungen und Leistungen im Bereich der CO₂-Bilanz informieren.

Unterstützende Säulen

CO₂-MANAGEMENT

Unsere Emissionen jährlich messen, steuern und überwachen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen oder anzupassen.

INVESTITIONEN

Projekte mit hoher Wirkung auf die CO₂-Bilanz finanzieren und nachhaltige Renditen erzielen.

SENSIBILISIERUNG UND SCHULUNG

Unsere Mitarbeitenden informieren, schulen und sensibilisieren, um unser gemeinsames Engagement zu stärken.

Hier können Sie den gesamten Bericht der Sfpi Group im Original herunterladen: